Blaue Bänke

Frauenorte in Fulda

Analog dem Wahlspruch von Soroptimist International "Eine weltweite Stimme für Frauen" zu sein ist es für den SI-Club Fulda mit dem Projekt "Blaue Bänke" ein Anliegen in Fulda an Frauen zu erinnern, die in Fulda selbst und auf die Gesellschaft maßgeblich Einfluss gehabt haben. Mit der Platzierung dieser Bänke an ausgewählten Orten wird eine Brücke geschlagen zwischen der Geschichte dieser Frauen, deren Haltung, Ziele, Werte und deren Aufgaben in die heutige Zeit.

 

Kommunikationspunkte

 

Diese Orte mit den Bänken sind Plätze zum Verweilen. Sie bieten Raum zum Innehalten, zum Verlangsamen und symbolisieren dadurch auch Raum und Zeit zum Leben. Es sind statische Kommunikationspunkte, an denen Gespräche stattfinden können, an denen sich Menschen verabreden können. Eingebettet in die Infrastruktur der Stadt Fulda vermitteln die "Blauen Bänke" Erinnerung und Identität.

 

Geschichtspunkte im Stadtgrundriss

 

Die Bänke sind der Beginn einer Markierung von Geschichtspunkten im Stadtgrundriss.

 

Bisher wurden folgende Bänke aufgestellt:

Heilige Lioba (gestorben 772): Nahe Paulustor an der Mauer des bischöflichen Generalvikariats

Helene Weber (1881-1962): Garten des Bonifatiushauses

Josefine Grau (1852-1920): Gemüsemarkt

Landgräfin Anna von Hessen (1836-1918): Im Schlosspark nahe der Flora

Maria Ward (1585-1645): Lindenstraße vor dem Gymnasium Marinenschule

Schicksale von Frauen in Fulda (1600-1606): Alter dompfarrlicher Friedhof

Heilige Beatrix ( gest. um 300, Stadtpatronin Fulda): Vor der Christuskirche

Caroline und Sophie von Gilsa: "Affengalerie" Schlossgarten

 

 

 

 


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