Ellen Grilfrich-Salomon übernimmt die zweijährige Präsidentschaft


Ortrud Tornow verabschiedet

Nach zwei Jahren mit 23 Club-Abenden, davon vier virtuelle und zwei grandiosen Jahresauftaktveranstaltungen, sowie zahlreichen weiteren Projekten übergibt der Vorstand mit Präsidentin Ortrud Tornow-Griebel nun das Amt an die neuen Amtsinhaberin Ellen Gilfrich-Salomon. 

Zu dem neuen Vorstandsteam gehören Sigrid Niebling (Vizepräsidentin), Dr. Berit Mollenhauer und Constanze Olbrich (beide Schriftführerinnen), Margarete Geiger (Schatzmeisterin), Ortrud Wörner-Heil (Programmdirektorin) und Antje Ferrara (Programmassistentin). Ein Schwerpunkt für den neuen Vorstand wird das Thema „Frauen und Klimawandel“ sein. Das Motto heißt: „Frauen – Klima – Wandel, Klima – wandelt – Frauen, Frauen – wandeln – Klima?“.

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Literaturpreis der Stadt Fulda an Nadine Schneider und Olivia Wenzel verliehen


Romandebüts „Drei Kilometer“ und „1000 Serpentinen Angst“ ausgezeichnet

Für ihre Romane „Drei Kilometer“ und „1000 Serpentinen Angst“ sind die Autorinnen Nadine Schneider und Olivia Wenzel am Mittwochabend von Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld mit dem Literaturpreis der Stadt Fulda 2020 ausgezeichnet worden.

Hier den ganzen Artikel bei der Fuldaer Zeitung lesen

Ausschnitte der Rede von Präsidentin Ortrud Tornow:

Literaturpreisverleihung 2020

Als ich im vergangenen Jahr zusammen mit meiner Vizepräsidentin Claudia Ebert, Gast bei der ersten Literaturpreisverleihung war, waren wir zwei uns einig, dass dies eine Veranstaltung ist, in die wir als  SI Club Fulda uns gerne uns aktiv einbringen würden. Hier geht es um  Förderung junger Talente, und es geht darum, Literaten wertvolle Impulse für ihre Laufbahn zu geben. Außerdem ist es wichtig den jungen Frauen eine öffentlichkeitswirksame Plattform zu bieten, um sich einen Namen zu machen. Und da können wir gut unterstützen.

Unsere  Mission ist bewusst machen bekennen – bewegen. Wir agieren Weltweit, Europaweit, national, regional lokal.

Während meiner Amtszeit , haben wir das Thema Bewegen aufgegriffen, im Sinne geistiger Bewegung, sich vernetzen bilden befähigen. Neben zahlreichen weiteren Projekten haben wir das Projekt Bildung ins Leben gerufen.

Wir unterstützen, begleiten junge Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund, hier in unserer Gesellschaft,  Fuß zu fassen, und selbstbestimmt, ihren eigenen Weg zu gehen.

Wir finanzieren unsere Projekte  selbst  und  aus unseren Spendenaktionen. Für dieses Projekt haben wir aus dem Fördertopf der Stadt Fulda für Integrationsprojekte eine Zuwendung erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Ich bin sicher Sie bekommen ein Gespür dafür, weshalb wir heute besonders froh sind, heute unseren Preis übergeben zu können. Zwei junge talentierte Frauen.  Beide berühren uns mit Ihren literarischen Erstlingswerken derartigen, da Sie den Zeitgeist  getroffen haben.

Rassismus und Ausgrenzung   und  Mut zur Auseinandersetzung mit  dem eigenen inneren Dialog aus einem Regime auszubrechen und das Land verlassen. Einem Regime, in dem wir nicht leben wollten.

Zwei Frauen, welche  den Mut haben, Ihr Erstlingswerk  ihr Debütwerkt  zu schreiben. Ein Akt derartiger Selbstentfaltung bedarf Kraft , Energie und Mut – den festen Glauben an sich selbst. Eine Frau, die das tut, bricht aus dem normalen heraus.

Liebe Nadine, Liebe Olivia,

wir haben uns ja bereits kennengelernt, denn ihr hattet spontan zugestimmt für unseren Club eine kurze Zoom Lesung zu Euren Erstlingswerken zu veranstalten. Heute bin ich froh, denn  der gesamte Club wäre gern als Euer Fan Club gekommen. Herzliche Grüße von jedem einzelnen. 

Wir haben auch in den darauf folgenden Club Sitzungen noch viel über Euch und Eure Lebensgeschichten, die Ihr beschrieben habt, Eure Bücher diskutiert. Mit Euren beiden Büchern habt ihr den Nerv der Zeit getroffen. Ihr macht bewusst, bekennt Euch  und bewegt Menschen.

Ich freue mich, dass ich zwei so taffen engagierten mutigen Frauen unsern ersten SI  Preis. Für Mutigen Frauen in Kultur und Literatur heute hier überreichen kann.

Symbolisch als bleibende Erinnerung erhaltet Ihr unseren Pokal. Oben auf die Weltkugel für eine weltweite Stimme für Frauen und ein stabiles Fundament.

Und wir haben entschieden, dass jede von Euch ein Teil unseres Preisgeldes erhält. Nämlich jeweils 500 Euro. Ich wünsche Euch beiden auch im Namen meiner Clubschwestern, weiterhin Kraft, Erfolg, Mut und vor allem weiterhin Erfüllung im Tun.

Ortrud Tornow, 10.09.2020


Vortrag mit Schwester Teresa am 20.01.2020


In der Hochschule Fulda - Impressionen

Thema: Vom befreienden Umgang mit Fehlern


Neue Mitglieder


Unser Club freut sich über Zuwachs. Im Oktober 2019 haben wir Frau Claudia Hümmler-Hille, Schuldirekorin der Richard Müller Schule Fulda und Frau Edeltraud Leib, Marketingmanagerin der Stadt Fulda aufgenommen.


Clubausflug nach Leipzig


Vom 13. bis 15. September 2019 besuchten wir die Stadt Leipzig. Im Rahmen des Clara-Schumann-Jahres, die unter anderem in Leipzig lebte. Wir haben uns auch mit unseren Clubschwetern aus dem Soroptimist-Club Leipzig getroffen. Neben einem Treffen der Clubschwestern stand Kultur und Besichtigung auf dem Programm. Besonders interessant war die individuelle und außergewöhnliche Führung durch das imposante Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts, dem ehemaligen Reichsgrichtsgebäudes. Hier einige Impressionen.


Vorstandsausflug in den Zoo von Hannover


Einen wunderbarer Ausflug hatten wir im Mai 2019 

Wir besuchten den Zoo in Hannover. Es war das Geburtstagsgeschenk des Vorstandes unserer derzeitigen Präsidentin Ortrud Tornow. Hier einige Impressionen.


Stadtfest in Fulda – Soroptimist International Club Fulda war dabei


Begegnungen und Gewinnspiel

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten sich Soroptimist International Club Fulda beim Fuldaer Stadtfest und informierte über seine Aufgaben, Ziele und Projekte, national wie international. Um Geld für das aktuelle Projekt: „Bildung für Frauen mit Migrationshintergrund – Ich kann, wenn ich will“ zu generieren, gab es eine Tombola mit vielen schönen Preisen. Während der zwei Tage kam es zu schönen Begegnungen, interessanten Gesprächen und das Netzwerk wurde vergrößert.


Unterstützung für ein Bildungsprojekt


Ortrud Tornow-Griebel lud in ihren Garten ein

Ortrud Tornow und Nadja Moretti hatten gemeinsam zu dem Charity-Event am 26. Mai 2019 eingeladen, um Spendengelder für ein Projekt vom Soroptimist International Club Fulda zu sammeln. Zahlreiche Gäste waren zur Veranstaltung nach Fulda-Maberzell gekommen, um sich bei bestem Sommerwetter in einem tollen Ambiente von den angesagten Modetrends inspirieren zu lassen.
 
Die Spenden des Nachmittagsevent gehen an das Bildungsprojekt "Ich kann ... wenn ich will - Selbstbestimmung durch Bildung". Unsere Organisation unterstützt dabei junge Frauen mit Migrationshintergrund. Die recht kurzfristig terminierte Veranstaltung war ein schöner Erfolg, dank der vielen Unterstützerinnen und Unterstützer.

Besonders bedankt sich die Präsidentin bei der Vizepräsidentin Yvonne Hornfeck für ihre Hilfe. Zum Gelingen des Events haben aktiv folgende Personen und Firmen beigetragen:

  • Nadja Moretti von Moretti Moden & Beauty für die schönen Kleider
  • Antje Ferrara für die modischen Brillen
  • Ellason Fashion – Mode für Männer
  • Rhönsprudel für die heimischen Softdrinks
  • Reinholz Rösterei für den Kaffeegenuss
  • Gabriele Link für die herrlichen Blumen
  • Odile Wind für die tollen Frisuren
  • Jörg Alt von der Modelschule für die professionelle Moderation und Choreografie
  • DJ Daniel Kraus für die coole Musik

Auch der regionalen Presse sei für die Berichterstattung in den Online-Medien gedankt. 

 
Hier den Artikel in der Osthessen-Zeitung lesen

Hier den ersten Beitrag bei Osthessen-News lesen

Hier den zweiten Beitrag bei Osthessen-News lesen

Hier den Beitrag in der Fuldaer Zeitung lesen


Jahresauftaktveranstaltung 2019


"Komplexität anders denken"

Dr. Natalie Knapp hielt in der FH Fulda einen Vortrag

In einer Zeit, die von Komplexität geprägt ist. hat sich Frau Dr. Knapp zur Aufgabe gemacht, unser Denken klarer, facettenreicher und beweglicher zu machen. In einem Vortrag, der am 28. Januar 2019 in der FH-Fula stattfand, ging sie auf die Entwicklungen des Zeitgeschehens ein und gab Einblicke in die Zukunft.

Hier den Artikel in der Osthessen-Zeitung lesen

 


ORANGEDAYS: NO - Gewalt gegen Frauen | YES - Frauen gegen Gewalt


Wir Soroptimistinnen müssen für Frauen aufstehen!

Die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen ist der Schlüssel zur vollen Verwirklichung der Grundrechte von Frauen. Im Durchschnitt ist weltweit jede dritte Frau Opfer physischer oder sexueller Gewalt, die häufig vom engsten Umfeld ausgeübt wird.

Gewalt gegen Frauen – gemeinsam und entschieden dagegen vorgehen

Gewalt gegen Frauen existiert in verschiedenen Formen und ist in den meisten Fällen nicht auf den ersten Blick erkennbar. Sie reicht von Demütigungen, Einschüchterungen oder Beleidigungen über psychische, physische und sexuelle Misshandlungen bis hin zu Vergewaltigungen oder Mord. 

Sie betrifft Frauen aller Altersklassen – von ungeborenen Babys bis hin zu älteren Menschen. Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, haben ein Leben lang mit den psychischen und physischen Folgen zu kämpfen, stehen häufig unter Schock und leiden unter Angstzuständen. 

Uns liegt es am Herzen, durch Aufklärungsarbeit, Hilfsprojekte und verschiedene Aktionen dieses Thema immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wenn wir gemeinsam und entschieden gegen diese Gewalt und die Benachteiligung von Frauen in allen Ebenen der Gesellschaft vorgehen, gelingt es uns, den Opfern eine Stimme zu geben und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. 

Häusliche Gewalt und sexuelle Belästigung kommen mit am häufigsten vor. Sexualisierte Gewalt kann online wie auch verbal durch beleidigende oder anzügliche Äußerungen geschehen. Die radikalste Form sind körperliche Belästigungen bis hin zu Vergewaltigungen. Laut einer repräsentativen Studie des BMFSFJ haben 13 Prozent der in Deutschland lebenden Frauen seit ihrem 16. Lebensjahr strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt. 

Die sogenannten „Ehrenmorde“ gehören zu den grauenhaftesten Formen der Gewalt. Wie die Vereinten Nationen schätzen, fallen weltweit jedes Jahr rund 5.000 Frauen dieser menschenverachtenden „Tradition“ zum Opfer. 

Genauso grausam sind Beschneidungen. UNICEF schätzt, dass es weltweit rund 200 Millionen beschnittene Frauen und Mädchen gibt – auch hier dürfte die Dunkelziffer deutlich höher liegen. Das brutale Ritual findet mehrheitlich in Indonesien, Ägypten und Äthiopien statt. Trauriger Spitzenreiter ist Somalia: 98 Prozent der dort lebenden Frauen und Mädchen zwischen 15 und 49 Jahren sind beschnitten. Auch bei uns in Deutschland leben laut Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen circa 50.000 beschnittene Frauen sowie 9.500 gefährdete Mädchen, die größtenteils als Flüchtlinge nach Europa gekommen sind. Obwohl Beschneidungen in Deutschland strafbar sind, finden sie auch hierzulande statt. Die Folgen für die Opfer sind verheerend – oft enden Beschneidungen tödlich.

Ursprung Orangedays:

Weltweit wird am 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst wegen Ihres Aufbegehrens gegen den Diktator Trujillo nach monatelanger Folter hingerichtet wurden. 1981 wurde der 25. November als Gedenktag gegen Gewalt an Frauen von Aktivistinnen ausgerufen und 1999 von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag anerkannt. Rund um diesen Tag finden auf der ganzen Welt Aktionen und Veranstaltungen statt, die auf Gewalt an Frauen aufmerksam mache sollen.

Die Vereinten Nationen wollen mit dem "Orange Day" auf die fortgesetzte Gewaltanwendung gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen. Die Menschen sind weltweit dazu aufgefordert, sich "orange" zu kleiden und so für die Beendigung jeder Gewalt an Frauen und Mädchen einzusetzen. Die Orangedays beginnen jedes Jahr am 25. November und finden ihren Abschluss am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte.


 

 

Vorstandswechsel: Hildegard Hast übergibt Präsidentschaft an Ortrud Tornow-Griebel

Impressionen vom 17. September 2018 im Maritim Fulda


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